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Essgewohnheiten verändern sich

Szene24.02.2016

Regelmäßig untersucht Lebensmittel-Konzern Nestlé die Essgewohnheiten der Konsumenten. Die jüngste Ausgabe unter dem Titel "So is(s)t Deutschland 2016" dürfte auch für die Gastro-Profis interessante Informationen enthalten. Denn Fazit der Studie: Die Essgewohnheiten haben sich allgemein verändert. Weiter zunehmende Mobilität und damit mehr Außerhausverzehr ist ein wichtiger Faktor, doch auch ein bewussterer Umgang mit der Ernährung wirkt sich auf die Präferenzen aus. Für 95 Prozent der Befragten ist heute "gutes Essen und Trinken" Teil der Lebensqualität. Fast zwei Drittel belohnen sich mit einer guten Mahlzeit, das ist eine beachtliche Zunahme innerhalb von fünf Jahren. Denn bei der letzten Befragung 2011 galt das erst für 42 Prozent. Auch das Gesundheitsbewusstsein beim Essen hat deutlich zugenommen: Rund ein Drittel schränkt demnach bewusst den Fleischkonsum ein, gut 4 Prozent ernähren sich inzwischen vegetarisch oder vegan. Angeblich sind zudem immer mehr Konsumenten bereit, weniger auf den Preis zu schauen und stärker auf Lebensmittelqualität zu achten. Wesentliche Kriterien sind dabei Geschmack, Lebensmittelsicherheit und Natürlichkeit. Tierwohl und der Verzicht auf Gentechnik bilden gemeinsam Platz vier. Fast die Hälfte der Befragten wären bereit, für eine artgerechte Haltung mehr zu bezahlen (46 % im Vergleich zu 34 % 2011). Und noch ein Punkt dürfte sich künftig auf die gastronomische Angebotsgestaltung auswirken: Laut der Nestlé-Untersuchung bezeichnen sich sechs Prozent der Befragten als Laktose-intolerant, vier Prozent verzichten bewusst auf glutenhaltige Lebensmittel. Und das obwohl Glutenunverträglichkeit gerade bei einem Prozent der Deutschen tatsächlich auftritt.