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Interview mit Georg Imlauer

Profil30.06.2015

Mit dem Crowne Plaza hat Georg Imlauer ein neues Spitzenprodukt realisiert. Ein Interview mit dem vielseitig aktiven Hotelier und Gastronomen.

Gratulation zur Neueröffnung des „Crowne Plaza – The Pitter“ in Salzburg! Was ist das Besondere an diesem Premiumobjekt?

Mit dem Pitter verbinden wir Tradition und Modernität mit dem Anspruch der höchsten Qualität. Das Haus gibt es mittlerweile seit 150 Jahren. Als ich es übernommen habe, fehlte meines Erachtens das Gefühl und die Seele, seitdem versuche ich, dem Haus wieder Leben einzuhauchen. Irgendwann merkte man jedoch, dass das Hotel dem erwarteten Standard nicht mehr gerecht werden konnte und so haben wir 2013 angefangen zu planen, wie wir es wieder marktfähig machen können.

Sicher gehört die Dachterrasse mit dem Blick über die Stadt zu den Highlights?

Wir haben lange überlegt, wie wir das neue 6. OG am besten nutzen können. Wir hatten die Wahl zwischen Hotelsuiten, einem Wellness Bereich oder einem gastronomischen Angebot wie es jetzt umgesetzt wurde.

Aber ist denn überhaupt noch Platz für ein solches Angebot in Salzburg?

Die Konkurrenz ist gewaltig, nirgendwo gibt es eine so hohe Dichte sehr guter und ausgezeichneter Restaurants wie in Salzburg. Die schon erwähnte Qualität ist unser Steckenpferd, durch Persönlichkeit und Freundlichkeit versuchen wir, unsere Gäste dauerhaft zufrieden zu stellen.

Salzburg oder Wien? In beiden Städten betreiben Sie sehr erfolgreich teilweise ganz unterschiedliche Unternehmenskonzepte.

So unterschiedlich sind die Konzepte gar nicht, in beiden Städten haben wir 4*-Hotels positioniert, welche eine wertig, klassisch und zeitlos elegant sind, besonders wichtig ist mir der Wohlfühl-Faktor der Häuser. Der eigentliche Unterschied zwischen Salzburg und Wien liegt in unserem gastronomischen Angebot, welches sich in Wien auf das Frühstück beschränkt.

Sie haben von Grund auf in allen Bereichen der Gastronomie und Hotellerie gearbeitet. Ist das die Basis Ihres Erfolgs?

Ja, es ist einerseits wichtig, fachlich bestens ausgebildet zu sein, um richtige Anweisungen an die Mitarbeiter zu geben, was wesentlich zum guten Betriebsklima beiträgt. Ebenso wichtig ist, den Bezug zum Gast nie zu verlieren, somit ist es nötig, möglichst alle Bereiche gut zu kennen, um das beste Angebot liefern zu können. Auch denke ich, dass ich so meine Mitarbeiter „an der Front“ besser verstehen kann.

Es wird zurzeit viel diskutiert. Wie sehen Sie persönlich Österreichs Tourismus im Jahr 2030?

Österreich hat die besten Voraussetzungen für den Tourismus, fleißige Mitarbeiter, tolle Unternehmer, eine intakte Natur, ein hohes Maß an Kultur auf allen Ebenen, Sicherheit, aber vor allem auch ein erstklassiges Preis-Leistungsverhältnis. Wenn wir uns all das bewahren, ist mir um die Zukunft Österreichs als Tourismusland nicht bang.

Ein abschließender Rat vom Vollprofi für die Welt der Gastlichkeit?

Ich habe meinen Traumberuf gefunden und habe jeden Tag Freude daran. Das schönste ist wenn Gäste mir ein Lob über unsere erbrachte Leistung aussprechen, deshalb kann ich nur jeden auf dem Weg mitgeben: Ihr müsst das tun was euch wirklich Freude macht, dann werdet ihr auch gut und erfolgreich sein.