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Schneefreier Wintertourismus?

Szene11.12.2015

Mehr heiße Sommertage, weniger Wintertage mit Schnee – so die aktuellen Prognosen der Klimaforscher, die gerade in Paris diskutiert wurden. Noch können Gastronomie, Skischulen und Seilbahnbetreiber im Alpenland mit der Nachfrage zufrieden sein. Doch zunehmend ist man auf der Suche nach neuen Lösungen und Angeboten, die auf die Veränderungen des Wetters Rücksicht nehmen. Beschneiungsanlagen scheinen für viele Destinationen ein Weg zu sein, den Wandel zumindest zu verlangsamen.

Doch stellt sich vielfach die Frage, ob nicht auch andere Faktoren, etwa der demografische Wandel, Verkehrsentwicklung, Forderungen nach Nachhaltigkeit usw. zu beachten sind, die im Zusammenspiel neue Formen des Wintertourismus hervorbringen können. Die allgemeine Verstädterung bringt z.B. eine wachsende Sehnsucht nach einem möglichst reinem Naturerlebnis mit sich.

„Sanfter Tourismus“ bedeutet ja nicht, im Heu zu schlafen und am Lagerfeuer zu dinieren. Im Gegenteil (obwohl auch solch rustikale Winterangebote durchaus ihren Reiz haben dürften), gerade für hochwertige Hotel- und Gastro-Leistungen können sich hier attraktive Aufgabenfelder eröffnen. Einzelne Erfolgsbeispiele zeigen bereits, dass auch eine „schneefreie“ Saison für die Wintersportorte eine nachfragestarke Zukunft sein können. Denn Probleme sind ein Geschenk – sie zwingen zu neuen Ideen.